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Gewaltkonflikte in Indien - und was Peace Counts tun kann

01.10.2009

 

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Peace Counts in Delhi: Fototermin vor dem India Gate, u.a. mit Koordinator Tilman Wörtz (mitte li) und Uli Jäger vom Institut für Friedenspädagogik (mitte re)

Indien ist ein demokratisches Land, aber nicht überall ein friedliches. Gewaltkonflikte gibt es unter anderem in Bundesstaaten wie Manipur, Orissa und Kaschmir. Für Peace Counts bot es sich deshalb an, mit friedenspädagogischen Programmen auf dem Subkontinent aktiv zu werden. Anfang März bereits waren MultiplikatorInnen und FriedensaktivistInnen aus vier Bundesstaaten mit Methoden und Materialien von Peace Counts vertraut gemacht worden. Daraufhin wurde in den letzten Monaten im Nordosten (Manipur) und in Mumbai die Ausstellung ?Peacebuilders Around the World? gezeigt. Parallel dazu wurden friedenspädagogische Workshops mit FriedensaktivistInnen, MenschenrechtlerInne und Studenten durchgeführt.

Nun fand im August ein Treffen statt, um die Ergebnisse dieser Aktionen auszuwerten. Der Workshop wurde von Tilman Wörtz (Agentur Zeitenspiegel), Jasna Bastic und Nadine Heptner (Institut für Friedenspädagogik Tübingen) begleitet. Ergebnis: Alle Gruppen berichteten über große Erfolge ihrer Projekte als großen Erfolg und streben eine Weiterarbeit mit der Ausstellung und den friedenspädagogischen Workshops an. Im Anschluss wurde in Delhi ein weiteres Training-of-Trainers für 20 neue MultiplikatorInnen angeboten.

Die Peace Counts Ausstellung ist seit kurzem auch in Hindi verfügbar. Außerdem soll sie in Oriya übersetzt werden, um sie auch in Orissa zeigen zu können. 

Außerdem soll sie nach Gujarat, Rajasthan und reisen.

Wichtigste Partnerorganisation ist die Aktion ?Brot für die Welt?; Partner vor Ort sind das Indian Social Action Forum (INSAF) und die Organisation Act Now For Harmony And Democracy (anhad). Gefördert wird ?Peace Counts on Tour? vom Auswärtigen Amt bzw. vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) mit seinem Förderprogramm (zivik).