Peace Counts on Tour macht Station in Jordaniens Hauptstadt Amman
Der Aufbau einer Kultur des gewaltfreien Umgangs in Schule und Gesellschaft ist Ziel der Zusammenarbeit zwischen Peace Counts, dem Schneller Educational Training Centre in Amman und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Dazu gab es - nach einjähriger Vorbereitung - Ende September 2011 ein Treffen in der jordanischen Hauptstadt.
Die in arabischer Sprache gedruckte Posterausstellung war in der Theodor-Schneller-Schule zu sehen, dort fanden auch die begleitenden Workshops statt.
Zur Eröffnung betonte Ghazi F. Musharbash, Direktor der Schule und Abgeordneter des jordanischen Parlamentes, die Bedeutung des Projektes. An den Workshops beteiligten sich Lehrer, Sozialarbeiter und Psychologen aus Ammans Schulen sowie Mitarbeiter aus mehreren palästinensischen Flüchtlingslagern.
Umgesetzt wird das Projekt von Uli Jäger und Anne Romund (Institut für Friedenspädagogik Tübingen) sowie Hannah Reich (sabisa performing change) und Peter Wingert (Diakonie Katastrophenhilfe). Ihre Erkenntnis: Mit den visuell orientierten Lernarrangements inspiriert Peace Counts auch die Menschen im Nahen Osten, sich mit neuen Ansätzen für ein respektvolles Zusammenleben zu beschäftigen.
Am Ende des Training-of-Trainers-Workshops wurde vereinbart, ein Peace Counts-Netzwerk zu etablieren, Erfahrungen für die eigene Praxis zu sammeln und sie gemeinsam auszuwerten.







